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Im Offenen Kanal findet ein Schauspiel-Projekt statt. Jeder mit Talent hat die Chance, in der Mini-Serie mitzuspielen, sofern eine Rolle für sie oder ihn gefunden wird. Aufgezeichnet werden die Folgen in Pirmasens und Kaiserslautern. Schon in der Vergangenheit gab es 2 Staffeln und nun wird die Fortsetzung gedreht.
Ein Mal Fernsehstar sein, das wünsche sich so viele. Doch die wenigsten bekommen jemals eine Chance. Entweder fehlt das Geld für die Schauspielschule, man fühlt sich dafür schon zu alt oder man hat einen anderen „bodenständigeren“ Beruf, der einem Spaß macht. In einer richtigen Fernsehserie mitzuspielen ist jetzt aber auch für Laien möglich, sogar direkt in der Heimat. Die Serie „Die Provinzstadt“ ist in Pirmasens entstanden und wird nur in Rheinland-Pfalz gezeigt - also auch bei anderen Offenen Kanälen und Lokalsendern in der Umgebung. Zur Zeit laufen die Wiederholungen in der Vorderpfalz. Gedreht wird in Privatwohnungen, Parks und Waldstücken rund um Pirmasens und Kaiserslautern.
Da die Kurz-Serie schnell viele Fans bekommen hat, soll es nun eine dritte Staffel mit sechs bis zehn Folgen geben. Dafür wirden auch immer neue Darsteller/innen jeden Alters gesucht.
Im Moment sucht der Produzent vor allem zwei junge Darsteller/innen für mittelgroße Rollen zwischen 20 und 30 Jahren, weiblich und männlich. Auch hier werden die Drehorte Pirmasens und Kaiserslautern sein. Beide Charaktere tauchen in den nächsten 2 Jahren immer wieder auf.
Jeder Darsteller erhält sein Drehbuch und die gemeinsamen Drehtermine werden für Wochenenden miteinander abgestimmt. Sage und schreibe rund zwei Jahre sind nötig, um die wenigen Folgen auf Kassette zu bekommen. Das liegt auch daran, dass nicht ständig gedreht wird, sondern je nach Jahreszeit alle paar Wochen. Allzu freizeitraubend ist der Dreh also nicht, aber man sollte schon etwas flexibel sein, wenn der Termin vor der Kamera ansteht. Die Neu-Schauspieler treffen sich dann zur Probe, bis die Szenen richtig realistisch erscheinen und sich jeder in seine Figur vertieft hat. Am gleichen Tag geht dann auch die Kamera an und nimmt die Szenen mit auf. „Das geht ganz locker und familiär, denn so soll es ja auch rüberkommen“ erzählt Autor und Hobby-Produzent Timo Fledie.
Theatererfahrung müssen die Mitspieler nicht haben. Aber sie sollen interessiert und engagiert sein, um die Geschichten aus dem Alltagsleben der Menschen, Liebeskummer, Freundschaften, Probleme und Freuden des Lebens gut rüberzubringen. „Wir wollen keine klischeebehaftete Soap sein, sondern eine Serie, mit der sich jeder Westpfälzer identifizieren kann.“, heißt es. Schließlich spielt „Die Provinzstadt“ irgendwo in unserer Region und es sind auch nur Leute dabei, die von hier kommen. Einige der Darsteller sind mittlerweile auch als Radiomoderatoren oder in anderen Fernsehsendungen des Offenen Kanals zu sehen. Wer Interesse hat, bei der Provinzstadt mitzuspielen, der sollte sich beim Autor melden unter provinzstadt @ gmx. de oder abends unter 0151-56633834. Zu sehen ist das Filmprojekt dann in etwa zwei Jahren im OK KL und OK Südwestpfalz, den man jeweils über Kabelfernsehen und teilweise übers Internet empfängt.
Infos findet man auch auf der Homepage der Serie: www.die-provinzstadt.de |