Mit dem Förster unterwegs

Der Wald hat deutlich mehr zu bieten als Bäume. Monotonie ist hier überhaupt nicht erwünscht. Der Kaiserslauterer Stadtwald funktioniert wie ein Unternehmen, das es ganz vielen recht machen muss. Förster Klaus Platz zeigt uns, wie das gemeint ist und führt uns durch sein Revier Morlautern bei Kaiserslautern.

 

Mit Hündin Maja ist der Förster im Geländewagen unterwegsdafür gibt es extra kleine Straßen durch den Wald, auf denen man mit dem Auto nichts kaputt macht.

Ein Spielplatz, der nicht steril ist, sondern aus richtigen Wurzeln gebaut ist inmitten echter Naturgenau die sollen Stadtkinder kennenlernen. Schließlich hat man den Pfälzer Wald rund um die Stadt herum. Der Wald-Spielplatz ist eines von vielen Projekten, die Förster Platz in Lautern ins Rollen gebracht hat. Vor allem Projekte für Kinder sind gewollt. So gibt es auch ein Waldklassenzimmer.

Unmittelbar daneben hat sich ein Künstler im Kreislauf des Lebens verwirklicht. In Form einer Spirale geht es aufs Lebensende zu, wo man schließlich befreit wird und sich alles wieder öffnet.

Hündin Maja ist gerne in der freien Natur dabei. Sie ist noch kein Jahr alt und braucht etwas Zeit, bis man sie überzeugen kann, wieder ins Auto einzusteigen. Da muss man man noch ein bisschen nachhelfen.

Der Wald als Teil eines Unternehmenswenn man genau hinschaut, erkennt man, was gemeint ist. Unberührter Wald, in dem nie ein Mensch zu sehen istdas gibt es in Deutschland nicht mehr. Waldarbeiter helfen nach, damit es dem Wald gutgeht und die Bäume werden so gepflanzt, dass sie einerseits vielfältigen Lebensraum für die Tiere gewährleisten und andererseits später als gutes Holz verkauft werden können. In anderen Ecken der Natur bleiben Bäume stehen, obwohl sie offenkundig nicht mehr als Holz verkauft werden können. Drumherum liegt auch einiges rum – hatte das Forstamt noch keine Zeit, hier mal aufzuräumen?

Nur wenige hundert Meter entfernt stand lange ein Baum, der sehr gesund aussahes war der Dickste des Waldes. Trotzdem konnte die dicke Eiche einem starken Sturm nicht standhalten. Neben einem Sturm hat der Wald auch andere Feinde. Wenn sich Schädlinge erst mal ausbreiten, können sie einiges zerstören. So klein die Tiere auch sind – die Käfer können zur echten Gefahr für den Wald werden.

Die meisten Leute zieht es im Sommer in den Pfälzer Wald. Wer in der Nähe wohnt, geht hier aber gerne mal joggen oder wandern – die Stammgäste kennen den Förster.

Viele Menschen zieht es nur 1 Mal im Winter in den Waldmöglichst da hin, wo sie keiner sieht. Sie sind auf der Suche nach ihrem Weihnachtsbaum. In Kaiserslautern kann man das aber ganz legal tun.

Damit auch Tannenzweige nicht einfach irgendwo abgebrochen werden, gibt es eine eigene Veranstaltung, bei der die Waldarbeiter kontrolliert Zweige abschneiden und an die Bürger verkaufen – Glühwein gibt es dann auch im Wald.

Jeden Tag an der frischen Luft. Wer nicht gleich Förster werden will, der kann auch als Besucher in unsere zahlreichen Wälder kommen. Die Türen in die natürlichste Erlebniswelt stehen rund um die Uhr offen und kosten keinen Eintritt. Zu entdecken gibt es hier immer Neues – jeden Tag.

Wenn Sie online mit auf die Reise in unseren Wald kommen möchten, dann schauen Sie mal rein in unser Video.

 

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